Big Pharma
Der Vorstandsvorsitzende eines großen Pharmaunternehmens wird bedroht. Nach einem gescheiterten Attentat scheint die Schuld klar: Der Täter wurde von einem Online-Kanal angestiftet, der Verschwörungstheorien über das Unternehmen verbreitet. Wutentbrannt beschließt der Vorstandsvorsitzende, die Betreiber des Kanals zu Hause aufzusuchen. Es entbrennt eine Konfrontation voller Unverständnis, alter Ressentiments und Rachegedanken.
Eine kleine Gruppe von Pharmaunternehmen hat einen enormen Einfluss auf unser Gesundheitswesen und damit auf unseren Alltag. Ihre Medikamente retten Leben, generieren aber auch immense Gewinne für die Unternehmer und Aktionäre. Wie ungerecht ist dieses System? Verschwörungstheoretiker sehen die großen Pharmakonzerne als Teil eines größeren Problems: Unsere Welt wird von mächtigen, unsichtbaren Kräften beherrscht. Was geschieht, wenn Vertreter dieser Welten aufeinandertreffen?
Eine Welt voller Verschwörungen: Mit „Big Pharma“ inszeniert Regisseur Eric de Vroedt ein Stück über Misstrauen und Macht: „Wer sich mit Verschwörungstheorien beschäftigt, landet in einem dunklen Spiegelkabinett, in dem nichts so ist, wie es scheint. Die Fakten der Verschwörungstheoretiker sind meist falsch, aber ihre Instinkte manchmal nicht – obwohl sie oft paranoid sind. Verschwörungstheoretiker enthüllen, wie wir, öfter als wir zugeben wollen, die Systeme um uns herum nicht kritisch genug hinterfragen.“